Natürliche Hormone statt künstlicher Hormonersatztherapie
- werden individuell nach Hormonstatus angewandt
- wirken bereits in kleinsten Mengen auch bei Anwendung auf der Haut
- alle natürlichen Hormone sind verschreibungspflichtig und
- zeigen bei richtiger Dosierung Wirkung ohne Nebenwirkungen
Mitte des 20. Jahrhunderts wurden in vielen Pflanzen hormonähnliche Stoffe entdeckt und therapeuthisch angewandt. Eine der Pionierinnen damals war die englische Frauenärztin Dr. Katharina Dalton. Sie entdeckte die Bedeutung des Progesterons bei den Beschwerden vor der Regel, dem sogenannten PMS (Prämenstruelles Syndrom), und behandelte ihre Patientinnen mit natürlichem Progesteron, mit großem Erfolg.
Der amerikanische Arzt Dr. John R. Lee arbeitete in den USA mit natürlichem Progesteron aus der Yamswurzel und behandelte seine Patientinnen nahezu dreißig Jahre damit, bei so verschiedenen Krankheitsbildern.
Hormone haben als Botenstoffe im Körper vielfältige und wichtige Aufgaben, die wir erst dann merken, wenn sie fehlen. Sie können durch bestimmte aus Pflanzen stammende Stoffe ersetzt und ausgeglichen werden.
Das natürliche Progesteron ist unverzichtbar im Körper. Es macht z.B. eine Schwangerschaft überhaupt erst möglich. Es ist ein Gegenspieler zu Östrogenen und das erste der weiblichen Hormone, das in der Prämenopause absinkt. Oft liegt schon im Alter zwischen 30 und 40 ein Ungleichgewicht der beiden Hormone vor mit einer Östrogendominanz, wie Dr. Lee das nannte. Dies erklärt auch die häufigen und vielfältigen Probleme der Frauen gerade in diesen Jahren: Zysten in der Brust und in den Eierstöcken, Myome in der Gebärmutter, heftige und verlängerte Regelblutungen, Brustspannen, PMS, Herzrhythmusstörungen, Blasenprobleme und Gemütsschwankungen.
Östrogene sind eine Hormongruppe, deren wichtigste Vertreter sind Östron, Östradiol und Östradiol (auch: Estron, Estradiol, Estriol). Östrogene kommen auch im männlichen Körper vor. Ein Östrogenmangel hat im männlichen wie im weiblichen Körper Folgen wie
- Müdigkeit
- Depressionen
- Gedächtnisstörungen
- Gelenk- und Muskelschmerzen
- Bluthochdruck
Häufig sind aber Beschwerden durch eine Östrogendominaz und nicht einem Östrogenmangel bedingt. Dies hat unterschiedliche Ursachen, wie u.a. die oben dargestellte Entwicklung eines Östrogen-Progesteron-Ungleichgewichts in der Prämenopause. Eine weitere, wichtige Ursache eienr Östrogendominanz sind heute aber Xenoöstrogene, d.h. östrogenartig wirkende chemische Stoffe wie z.B. Kunstoffweichmacher (Phthalate), Bisphenol A, polychlorierte Biphenyle (PCB) oder Pestidzide. Auch Phyto-Östrogene, d.h. östrogenartig wirkende Pflanzenstoffe kommen in der Umwelt und in unserer Nahrung vor. Das bekannteste Beispiel für Phyto-Östrogene sind die Isoflavone der Sojabohne.
Entscheidend für eine nebenwirkungsfreie Behandlung ist die richtige Dosisfindung, die viel Erfahrung und medizinisches "Fingerspitzengefühl" voraussetzt. Grundlage der Behandlung ist der Hormonstatus. Die Hormonbestimmung erfolgt in der Regel als Speicheltest.
Natürliche Hormone übernehmen im Körper eine Vielzahl von Funktionen, die durch eine synthetische Hormonersatztherapie nicht übernommen werden kann.
Natürliches Progesteron
Natürliches Progesteron ist aus folgenden Gründen ein wichtiger Bestandteil der Therapie:
• Wirkt bei Beschwerden vor der Menstruation (Prämenstruelles Syndrom)
• Wirkt bei Brustspannen, Zysten in der Brust und in den Ovarien und
gegen Myome in der Gebärmutter
• Lindert die Beschwerden der Wechseljahre
• Verbessert die Schilddrüsenunterfunktion, da es die Hormonverwertung verbessert
• Ist ein natürliches Antidepressivum, wirkt psychisch ausgleichend und stabilisierend
• Verbessert die Konzentration und die Gedächtnisleistung
• Verbessert den Schlaf und die Schlafqualität
• Hilft Fett in Energie umzuwandeln
• Wirkt ausschwemmend und reguliert so Ödeme und hohen Blutdruck
• Wirkt Gefäßwand stärkend und verbessert auch Venenbeschwerden
• Wirkt knochenaufbauend und bessert so Osteoporose
• Hat - im Gegensatz zu künstlichen Hormonen - bei richtiger Dosierung keine unerwünschten Nebenwirkungen