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Ganzheitliche Hormontherapie

Natürliche Hormone statt künstlicher Hormonersatztherapie

„Voll im Trend" ist die natürliche Hormontherapie.

Nur wenn unsere wichtigsten Hormone in Balance sind, können wir uns dauerhaft wohl fühlen, den natürlichen Alterungsprozess unseres Körpers wirksam verlangsamen und ein glückliches, ausgeglichenes Leben führen. Hormonstörungen können in jedem Lebensalter auftreten, aber auch in einem normalen Alterungsprozeß kann bereits ab Mitte 30 die Produktion einiger Hormone nachlassen und die wichtigen Botenstoffe geraten aus dem Gleichgewicht. Viele späteren Beschwerden haben ihren Ursprung im Ungleichgewicht der Hormone. Die jüngsten Erkenntnisse und die Ergebnisse der großen Hormonstudien haben zu großer Verunsicherung gegenüber synthetischen Hormonen geführt. Und das zu Recht!

Die ganzheitliche Hormontherapie unterscheidet sich grundlegend von der klassischen Hormontherapie:
Bei der ganzheitlichen Hormontherapie kommen naturidentische Hormone, statt synthetischer zum Einsatz unter Berücksichtigung aller Aspekte auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene sowie nach möglichst ursächlicher Behandlung vorhandener Störfaktoren. Der Grund für den Einsatz natürlicher Hormone ist, dass synthetische Hormone, deren Struktur absichtlich biochemisch verändert wurde, zum Teil erhebliche Nebenwirkungen haben. Naturidentische Hormone passen dagegen wie ein Schlüssel zum Schloss auf die körpereigenen Rezeptoren.

Eine qualitativ hochwertige, ganzheitliche Speicheldiagnose gibt die Grundlage zur natürlichen Hormontherapie.

Wußten Sie schon, daß..... 

  • Bioidentische Hormone individuell nach Hormonstatus angewandt werden
  • bereits in kleinsten Mengen auch bei Anwendung auf der Haut wirken
  • bei richtiger Dosierung Wirkung ohne Nebenwirkungen zeigen


Mitte des 20. Jahrhunderts wurden in vielen Pflanzen hormonähnliche Stoffe entdeckt und therapeuthisch angewandt. Eine der Pionierinnen damals war die englische Frauenärztin Dr. Katharina Dalton. Sie entdeckte die Bedeutung des Progesterons bei den Beschwerden vor der Regel, dem sogenannten PMS (Prämenstruelles Syndrom), und behandelte ihre Patientinnen mit natürlichem Progesteron, mit großem Erfolg.
Der amerikanische Arzt Dr. John R. Lee arbeitete in den USA mit natürlichem Progesteron aus der Yamswurzel und behandelte seine Patientinnen nahezu dreißig Jahre damit, bei so verschiedenen Krankheitsbildern.
Hormone haben als Botenstoffe im Körper vielfältige und wichtige Aufgaben, die wir erst dann merken, wenn sie fehlen. Sie können durch bestimmte aus Pflanzen stammende Stoffe ersetzt und ausgeglichen werden.
Das natürliche Progesteron ist unverzichtbar im Körper. Es macht z.B. eine Schwangerschaft überhaupt erst möglich. Es ist ein Gegenspieler zu Östrogenen und das erste der weiblichen Hormone, das in der Prämenopause absinkt. Oft liegt schon im Alter zwischen 30 und 40 ein Ungleichgewicht der beiden Hormone vor mit einer Östrogendominanz, wie Dr. Lee das nannte. Dies erklärt auch die häufigen und vielfältigen Probleme der Frauen gerade in diesen Jahren: Zysten in der Brust und in den Eierstöcken, Myome in der Gebärmutter, heftige und verlängerte Regelblutungen, Brustspannen, PMS, Herzrhythmusstörungen, Blasenprobleme und Gemütsschwankungen. 

Östrogene
sind eine Hormongruppe, deren wichtigste Vertreter sind Östron, Östradiol und Östriol (auch: Estron, Estradiol, Estriol). Östrogene kommen auch im männlichen Körper vor. Ein Östrogenmangel hat im männlichen wie im weiblichen Körper Folgen wie

  • Müdigkeit
  • Depressionen
  • Gedächtnisstörungen
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Bluthochdruck

Bei Frauen sind Folgen des Östrogenmangels auch Haut- und Schleimhauttrockenheit, Blasenstörungen und Unfruchtbarkeit.

Häufig sind aber Beschwerden durch eine Östrogendominaz und nicht einem Östrogenmangel bedingt. Dies hat unterschiedliche Ursachen, wie u.a. die oben dargestellte Entwicklung eines Östrogen-Progesteron-Ungleichgewichts in der Prämenopause. Eine weitere, wichtige Ursache eienr Östrogendominanz sind heute aber Xenoöstrogene, d.h. östrogenartig wirkende chemische Stoffe wie z.B. Kunstoffweichmacher (Phthalate), Bisphenol A, polychlorierte Biphenyle (PCB) oder Pestidzide. Auch Phyto-Östrogene, d.h. östrogenartig wirkende Pflanzenstoffe kommen in der Umwelt und in unserer Nahrung vor. Das bekannteste Beispiel für Phyto-Östrogene sind die Isoflavone der Sojabohne.

Entscheidend für eine nebenwirkungsfreie Behandlung ist die richtige Dosisfindung, die viel Erfahrung  und medizinisches "Fingerspitzengefühl" voraussetzt. Grundlage der Behandlung ist der Hormonstatus. Die Hormonbestimmung erfolgt in der Regel als Speicheltest.

Natürliche Hormone
übernehmen im Körper eine Vielzahl von Funktionen, die durch eine synthetische Hormonersatztherapie nicht übernommen werden kann.

Natürliches Progesteron

Natürliches Progesteron
ist aus folgenden Gründen ein wichtiger Bestandteil der Therapie

 

Bei Frauen:

  • Wirkt bei Beschwerden vor der Menstruation (Prämenstruelles Syndrom)
  • Wirkt bei Brustspannen, Zysten in der Brust und in den Ovarien und gegen Myome in der Gebärmutter
  • Lindert die Beschwerden der Wechseljahre


bei Frauen und Männern:

  • Verbessert die Schilddrüsenunterfunktion, da es die Hormonverwertung verbessert
  • Ist ein natürliches Antidepressivum, wirkt psychisch ausgleichend und stabilisierend
  • Verbessert die Konzentration und die Gedächtnisleistung
  • Verbessert den Schlaf und die Schlafqualität
  • Hilft Fett in Energie umzuwandeln
  • Wirkt ausschwemmend und reguliert so Ödeme und hohen Blutdruck
  • Wirkt Gefäßwand stärkend und verbessert auch Venenbeschwerden
  • Wirkt knochenaufbauend und bessert so Osteoporose